Sportordnung des NWJV

(Stand 1.1.2000)


 

Stichworteverzeichnis

Präambel

12. Kampfgericht

0. Doping

13. Wiegen

1. Sportbetrieb innerhalb des NWJV

14. Listenführung/Hauptlistenführer

2. Altersklassen

15. Zubehör am Listenführertisch

3. Gewichtsklassen

16. Erste Hilfe

4. Wettkampfzeiten

17. Ehrengaben und Urkunden

5. Startberechtigung (Einzelmeisterschaft/Turniere)

18. Erfolgseintragungen

6. Startberechtigung Mannschaftsmeisterschaften

19. Sonderfall Vereinsgründung und vorgezogene Meisterschaften

7. Doppelstart

20. Wettkampffläche/Sicherheitsfläche

8. Wettkampfsperren

21. Wettkampfkleidung

9. Ausschreibungen

22. Inkrafttreten

10. Meldungen

Anhang

11. Meldegeld

 

 

 

Präambel

Nachstehende Ordnung regelt den Judosportbetrieb in den Bereichen Frauen, Frauen U20 (Fu20), Männer und Männer U20 (Mu20).

Bei Schlichtung von Streitigkeiten innerhalb des Sportgeschehens ist diese Ordnung (mit dem Ligastatut), die NW-Fassung der sportlichen Regel, verbindliche Grundlage.

Tritt ein Fall ein, der in dieser Ordnung nicht behandelt wird, so entscheidet die Landesfrauenwartin/der Landessportwart bzw. Leistungssportkoordinator.

Die Landesfrauenwartin und der Landessportwart sind berechtigt, diese Ordnung entsprechend anzugleichen, wenn Änderungen seitens des DJB dies erforderlich machen.

Die nachstehenden Ausführungen sind in einer Artikelform gehalten, sie gelten, soweit erforderlich, auch für den nicht genannten Bereich. Die Überwachung und die verantwortliche Einhaltung der Sportordnung regelt sich wie folgt: Bei allen Veranstaltungen des offiziellen Sportbetriebes obliegt die sportliche Leitung der Frauenwartin/dem Sportwart des betreffenden Bereichs oder deren Beauftragte (Einzelheiten sind in einer entsprechenden Dienstanweisung zu entnehmen).

Bei genehmigten Turnieren ist die Frauenwartin/der Sportwart oder deren Beauftragte auch 'sportliche Leitung', in deren Bereich dieses Turnier ausgerichtet wird. Der NWJV bildet als einzelner Landesverband die Gruppe West innerhalb des DJB.

 

0. Doping

  1. Doping ist verboten
  2. Doping ist der Versuch einer unphysiologischen Steigerung der Leistungsfähigkeit des Sportlers durch Anwendung (Einnahme, Injektion oder Verabreichung) einer Dopingsubstanz durch den Sportler oder eine Hilfsperson (z.B. Mannschaftsleiter, Trainer, Betreuer, Arzt, Pfleger oder Masseur) vor einem Wettkampf oder während eines Wettkampfes und für die anabolen Hormone auch im Training.
  3. Dopingsubstanzen im Sinne dieser Richtlinien sind insbesondere Phenylethylaminderivate (Weckamine, Ephedrine, Adrenalinderivate), Narkotika, Analeptika (Kampfer und Strychninderivate) und anabole Hormone. Sportartspezifisch können weitere Substanzen z. B. Alkohol, Sedativa, Psychopharmaka unter den Dopingsubstanzen aufgeführt werden.
  4. Hilfspersonen (z.B. Trainer/innen, Physiotherapeuten/innen, technische Hilfskräfte, Ärzte/innen, Leistungsdiagnostiker/innen, Biomechaniker/ innen, Stützpunktleiter/innen, Betreuer/innen) sind verpflichtet darauf zu achten, dass das Dopingverbot eingehalten wird. Sie werden bei Zuwiderhandlung entsprechend der DSB-Rahmenrichtlinien sanktioniert.
  5. Die am 15. Mai 1993 vom DSB verabschiedeten "Rahmenrichtlinien zur Bekämpfung des Dopings" und die "Ordnung des LSB NW e. V. zur Bekämpfung des Dopings" werden anerkannt.
  6. Sportler/innen, die Dopingkontrollen innerhalb und außerhalb von Meisterschaften verweigern, schuldhaft vereiteln oder manipulieren, sind nicht startberechtigt. Die Sanktionen richten sich nach den DSB-Rahmenrichtlinien zur Bekämpfung des Dopings.
  7. Die verbotenen Substanzen und Methoden ergeben sich aus der offiziellen Dopingliste des DSB.

 

1. Sportbetrieb innerhalb des NWJV

a) Das offizielle Sportprogramm:

aa) Einzelmeisterschaften auf Bezirks-, Landes- und Gruppenebene für Frauen, Fu20, Männer und Mu20. Ob Einzelmeisterschaften "landesoffen" ausgerichtet werden, entscheidet die Landesfrauenwartin/der Landessportwart.

Kreismeisterschaften können separat durch die jeweiligen Kreise intern durchgeführt werden (ohne Qualifikationscharakter).

Sportjahr ist gleich Kalenderjahr.

ab) Mannschaftsmeisterschaften auf Kreis-, Bezirks- und Gruppenebene für Frauen und Männer.

Alle Mannschaftsmeisterschaften innerhalb des NWJV werden als Liga durchgeführt. Ob mit Hin- oder Rückrunde ist davon abhängig, wieviel Mannschaften in der Liga sind und wieviel Zeit laut Terminplan zur Verfügung steht.

Näheres regelt das Ligastatut. Die Ligasaison beginnt am 1.4. und endet am 31.3. des folgenden Jahres.

ac) Regionalliga des NWJV; sie ist die höchste Mannschaftswettkampfklasse des NWJV. Der Regionalliga untergliedert sind die Ober-, Landes- Bezirks- und Kreisligen. Näheres regelt das Ligastatut des NWJV.

Die Bezeichnungen Regionalliga, Oberliga, Landesliga, Bezirksliga und Kreisliga sind freibleibend.

ad) Mannschaftsmeisterschaften auf Gruppenebene für Fu20 und Mu20.

b) Das inoffizielle Sportprogramm:

Hierunter fallen alle Wettkämpfe, die nicht in Punkt 1 aa - ad aufgeführt sind und durch Verbandsmitglieder ausgerichtet werden. Turniere dieser Art dürfen nicht auf Termine offizieller Meisterschaften fallen. Sie sind bis 31.3. des Vorjahres schriftlich beim Leistungssportkoordinator zu beantragen.

(Weitere Regelung siehe Vergaberichtlinien für Meisterschaften und Turniere)

 

2. Altersklassen

  1. Frauen U20: Die Fu20-Klasse beginnt am 1.1. des Jahres, in dem die Judoka 16 Jahre alt wird und endet am 31.12. des Jahres, in dem das 19. Lebensjahr erreicht wird.
  2. Frauen: Die Frauen-Klasse beginnt am 1.1. des Jahres, in dem die Judoka 17 Jahre alt wird.
  3. Männer U20: Die Mu20-Klasse beginnt am 1.1. des Jahres, in dem der Judoka 17 Jahre alt wird und endet am 31.12. des Jahres, in dem das 19. Lebensjahr erreicht wird.
  4. Männer: Die Männer-Klasse beginnt am 1.1. des Jahres, in dem der Judoka 17 Jahre alt wird.

 

3. Gewichtsklassen

Für Mu20 und Männer gelten folgende Gewichtsklassen:

(nur U 20: -55 kg)

bis 60 kg

bis 66 kg

bis 73 kg

bis 81 kg

bis 90 kg

bis 100 kg

über 100 kg

Für Fu20 und Frauen gelten folgende Gewichtsklassen:

(nur U 20: -44 kg)

bis 48 kg

bis 52 kg

bis 57 kg

bis 63 kg

bis 70 kg

bis 78 kg

über 78 kg

Gewichtsklassen-Besetzung bei Mannschaftsmeisterschaften siehe Punkt 6 dieser Ordnung.

 

4. Wettkampfzeiten

Für Mu20, Fu20 und Frauen muss die Wettkampfzeit vier Minuten betragen.

Für Männer beträgt die Wettkampfzeit fünf Minuten.

Bei zwingenden Gründen am Veranstaltungstage eines Turnieres (nicht bei Meisterschaften) kann der sportliche Leiter die Mindestkampfzeit um maximal eine Minute verkürzen.

 

5. Startberechtigung (Einzelmeisterschaft/Turniere)

  1. Zur jeweiligen untersten Ebene der Veranstaltungen des offiziellen Sportprogrammes sowie zu den genehmigten Landesturnieren sind die Angehörigen der Mitglieder des NWJV startberechtigt.
  2. Als Ausweis gilt der Judo-Pass. Er muss folgende Eintragungen enthalten: Vereinszugehörigkeit (Doppelstart siehe Punkt 7) und Beitragsmarke des laufenden Jahres. Weitere Anforderungen: eine Starterlaubnis erfolgt nur ab Gelbgurt (7. Kyu); der Judo-Pass ist nur mit der eigenhändigen Unterschrift des Passinhabers gültig.

Aus- und Übersiedler werden analog dem Vereinswechsel mit einer Sperre von drei Monaten belegt; für alle anderen Ausländer gilt eine Sperre von einem halben Jahr, der Nachweis eines entsprechenden Wohnsitzes in der BRD ist durch Vorlage des Ausweises oder einer entsprechenden Meldebestätigung zu führen; dies gilt nur bis zur Landesebene.

  1. Ein Judoka darf als Einzelkämpfer nur für den Stammverein starten. Für Mannschaftsstart siehe Punkt 6 und 7.
  2. Bei Vereinswechsel eines Kämpfers tritt eine Sperre von 90 Tagen in Kraft, gerechnet ab dem Tage der Eintragung mit dem Datumsstempel durch die Geschäftsstelle des NWJV.

Bei Einverständnis beider Vereine kann diese Sperre auf 28 Tage verkürzt werden (schriftlich).

  1. Bei einem Vereinswechsel, der im Zeitraum vom 1.- 31.12. vom Verband bestätigt wird, tritt keine Sperre ein.
  2. Das Setzen von herausragenden Judoka zu Einzelmeisterschaften des NWJV liegt alleine im Verantwortungsbereich des zuständigen Landestrainers.

 

6. Startberechtigung Mannschaftsmeisterschaften

  1. Die Kämpfer einer Vereinsmannschaft unterliegen den Bestimmungen des Punktes 5 dieser Ordnung wie Einzelkämpfer. In einer Mannschaft startet in jeder Gewichtsklasse ein Kämpfer. Es ist auch möglich, einzelne oder alle Gewichtsklassen doppelt zu besetzen. Dies wird von der Sportwarteversammlung festgelegt.

Eine Mannschaft muss immer mit soviel Kämpfern antreten, dass sie noch gewinnen kann.

  1. Zur reibungslosen Abwicklung der Ligen einer jeden Ebene ist die Führung der Mannschaftsliste Pflicht. Ordnungen über die Handhabung sind Teil dieser Sportordnung.
  2. Die namentliche Meldung von Kämpfern für eine Mannschaft ist innerhalb einer festgesetzten Meldefrist vorzunehmen. Diese Meldetermine werden vom sportlichen Leiter der betreffenden Ebene bekanntgegeben. Eine Nachmeldung ist nach dieser Meldefrist möglich, wenn eine Vereinsmitgliedschaft/Startrecht seit mindestens 31.12. des Vorjahres besteht.
  3. Startet ein Kämpfer in einer Liga, so darf er in der laufenden Saison nur dann in einer niedrigeren Liga starten (für den gleichen Verein), wenn er nur maximal zwei Kämpfe in einer höheren Liga bestritten hat.
  4. Sind die Mannschaftswettkämpfe einer Liga abgeschlossen, dürfen für die nachfolgende Aufstiegsrunde keine Kämpfer über das Doppelstartrecht in eine qualifizierte Mannschaft nachrücken. Dies gilt auch, wenn die Aufstiegskämpfe im darauffolgenden Sportjahr durchgeführt werden.

    (Anmerkung: Sonderregelung Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga - andere Regelung > Bundesliga-Statut)
  5. Bei Mannschaftskämpfen im U 20-Bereich können sich zwei Vereine aus einem Sportbezirk zu einer Kampfgemeinschaft zusammenschließen. Kampfgemeinschaften müssen bei der ersten Qualifikationsrunde als solche teilgenommen haben. Alternativ ist auch die Hinzunahme von bis zu drei Fremdstartern aus anderen Vereinen des gleichen Landesverbandes zulässig, die bis zum Zeitpunkt der ersten Qualifikationsrunde gemeldet sein müssen.

 

7. Doppelstart

Die Möglichkeit des Doppelstarts gilt generell nur für den Start in einer vereinsfremden Mannschaft. Startet ein Kämpfer auf Grund des Doppelstartrechts in einer vereinsfremden Mannschaft, geht das Startrecht in der Mannschaft des Stammvereins verloren.

Beim Doppelstartrecht muss die Genehmigung des Stammvereins und bei Landesverbandsfremden zusätzlich die Genehmigung des zuständigen LV-Vertreters vorgelegt werden. (Bei Ausländern siehe § 5 Ligastatut)

 

8. Wettkampfsperren

Bei Verstoß gegen die sportliche Regel des NWJV/DJB oder eine den Sportbetrieb betreffende Ordnung, gilt folgendes: Bei Verstößen gegen die sportliche Regel verfahren die Kampfrichter bzw. das Kampfgericht nach den jeweiligen Richtlinien.

Bei Verstößen gegen die Sportordnung und/oder eine der Zusatzordnung kann die Landesfrauenwartin/der Landessportwart eine Sperre bis zu maximal 28 Tagen aussprechen. Weiterreichende Sperren gemäß Rechtsordnung des Verbandes.

 

9. Ausschreibungen

Für alle Meisterschaften und genehmigten Landesturniere ist die Vorankündigung durch eine Ausschreibung Pflicht. Eine Ausschreibung muss in dem Monat vor der Meisterschaft erscheinenden Fachorgan veröffentlicht werden. Ausnahmen werden von der Landesfrauenwartin/vom Landessportwart entschieden.

Eine Ausschreibung muss enthalten:

  1. Art der Veranstaltung
  2. Veranstalter
  3. Ausrichter
  4. Ort und Datum
  5. Zeitplan
  6. Austragungsmodus
  7. Mattenzahl
  8. Leitung Kampfgericht
  9. Startberechtigung
  10. Meldung an, Meldeschluss
  11. Meldegeld, wieviel ? an wen ?
  12. Urkunden, sonstige Ehrengaben
  13. sportliche Leitung
  14. Wegbeschreibung, Anreise
  15. verantwortlicher Arzt

Je nach Notwendigkeit kann/soll eine Ausschreibung noch enthalten:

Unterkunftsmöglichkeiten, Quartierlokal geöffnet (von - bis). Für die Veröffentlichung der Auschreibung ist der sportliche Leiter verantwortlich.

 

10. Meldungen

  1. Auf unterster Ebene erfolgt die Meldung von Einzelkämpfern oder Mannschaften durch den jeweiligen Verein. Bei Qualifikationsrunden erfolgt die Meldung über die Platzierung durch den sportlichen Leiter dieser vorgeschalteten Ebene. Der Meldemodus durch den Verein ist der Ausschreibung zu entnehmen.

Startmeldungen müssen auf komplett ausgefüllten Original-NWJV-Startkarten erfolgen.

  1. Mannschaftsmeldungen erfolgen auf NWJV-Mannschaftsstartlisten.
  2. Bei der Meldung durch den Verein ist das Meldegeld zu zahlen.

 

11. Meldegeld

Es gelten folgende Höchstsätze:

Für gemeldete Kämpfer und Mannschaften muss das Meldegeld gezahlt werden.

 

12. Kampfgericht

Das Kampfgericht für eine Meisterschaft ist beim zuständigen Kampfrichterreferenten anzufordern.

Er erhält je Wettkampfmatte sechs Ausschreibungen.

Auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene (Rheinland/Westfalen-Lippe) wird das Kampfgericht vom Ausrichter bezahlt, er zieht dafür das Meldegeld ein.

Auf Gruppenebene geht das Meldegeld an den NWJV. Dieser bezahlt die Kampfrichter.

Für den Bereich der Gruppenmeisterschaften wird die Bezahlung des Kampfgerichtes durch den Landeskampfrichterreferenten geregelt. Die jeweils tätige sportliche Leitung wird wie ein Kampfrichter der entsprechenden Ebene bezahlt.

 

13. Wiegen

Für das Wiegen sind die eingeteilten Kampfrichter zuständig. Bei weiblichen Judoka muss die Waage durch Kampfrichterinnen oder durch die weibliche sportliche Leitung durchgeführt werden.

Zum Wiegeraum haben nur die zu wiegenden Kämpfer mit ihrem Betreuer Zutritt. Bei Einzelmeisterschaften maximal ein Betreuer je Verein. Das Wiegen muss innerhalb der in der Ausschreibung festgelegten Zeit abgewickelt werden.

(Weiteres siehe Vergaberichtlinien für Meisterschaften und Turniere)

 

14. Listenführung/Hauptlistenführer

Um die Listenführung an den einzelnen Matten sicherzustellen, setzt der Ausrichter lizenziertes Personal ein. Die Hauptlistenführung obliegt dem sportlichen Leiter. Er überwacht auch die Listenführung an den einzelnen Tischen.

Nach welchem System gekämpft wird, entscheidet die sportliche Leitung. Jede Wettkampfliste muss nach Abschluss vom Listenführer und Kampfrichter abgezeichnet werden.

Im NWJV gelten folgende Systeme:

Bei allen offiziellen Wettkampfmaßnahmen wird im Normalsystem (Langtafel) gekämpft.

Mannschaftskämpfe werden auf der NWJV-Mannschaftsliste mit Unterbewertung geführt. Sind bei Mannschaftskämpfen Stichkämpfe erforderlich, so werden drei Gewichtsklassen hierfür ausgelost.

Jeder Verein bestimmt die Kämpfer für die drei Stichkämpfe neu. Bei diesen Kämpfen ist Pflichtentscheid notwendig.

Das Losen und Setzen wird durch den sportlichen Leiter vorgenommen, im Detail wie folgt:

Bei Einzelmeisterschaften der untersten Ebene losen die anwesenden Vereine und setzen die Reihenfolge ihrer Kämpfer innerhalb der Gewichtsklasse fest. Bei nachfolgenden Ebenen werden die Kämpfer gesetzt. Für dieses Setzen ist der sportliche Leiter zuständig. (Ausnahme: siehe § 5. f)

 

15. Zubehör am Listenführer-Tisch

  1. Anzeigetafel
  2. akustisches Zeichen
  3. Wettkampflisten, Schreibmaterial
  4. vier Stoppuhren mit Unterbrechungsmöglichkeit
  5. eine gelbe und eine blaue Flagge

Für die Bereithaltung und den ordnungsgemäßen Zustand ist der Ausrichter verantwortlich.

 

16. Erste Hilfe

Bei allen Meisterschaften und Turnieren müssen entsprechend den Teilnehmern Sanitäter oder geprüfte Masseure anwesend sein. Nach Möglichkeit sollte ein Arzt zur Verfügung stehen bzw. von der Halle aus erreichbar sein.

Bei Landes- und Gruppenmeisterschaften ist die Anwesenheit eines Arztes erforderlich.

Bei allen Regionalliga-Veranstaltungen (Männer und Frauen) ist der Arzt vom ausrichtenden Verein zu stellen.

 

17. Ehrengaben und Urkunden

Bei Meisterschaften der Kreis-, Gebiets- und Landesebene stellt der Ausrichter Urkunden und sonstige Ehrengaben. Bei Meisterschaften der Gruppenebene stellt der Verband Urkunden und Medaillen zur Verfügung. Inwieweit der Ausrichter zusätzliche Ehrengaben stellt, wird mit der Landesfrauenwartin/dem Landessportwart abgesprochen.

 

18. Erfolgseintragungen

Jeder Teilnehmer einer Meisterschaft, der einen der Plätze 1 - 5 erreicht, kann sich dies im Judopass eintragen lassen.

 

19. Sonderfall Vereinsgründung und vorgezogene Meisterschaften

Da die meisten Vereine von Personen, die vorher Mitglied eines Vereins des NWJV waren, gegründet werden, gilt hier folgendes: Ab dem Datum der Aufnahme kann jedes Gründungsmitglied an Einzelmeisterschaften teilnehmen, sofern die Bedingungen des Punktes 5 dieser Ordnung erfüllt werden.

Dies gilt auch für Vereinswechsel durch Vereinsauflösung und Vereinsnamensänderung (kompletter Übergang alle Mitglieder und damit verbundene Auflösung des alten Vereine bzw. der alten Judo-Abteilung).

Das Mannschaftsstartrecht bleibt für die laufende Saison erhalten.

Werden Meisterschaften vorgezogen, so gilt die Rechtsgrundlage, die bei regulärer Termineinhaltung gegeben wäre.

 

20. Wettkampffläche/Sicherheitsfläche

Die Wettkampffläche ist immer quadratisch und setzt sich aus der grünen Kampf- und der 1 m-breiten roten Warnzone zusammen. Die Mindestgröße der Wettkampffläche beträgt 8,00 m x 8,00 m.

Die Sicherheitszone umschließt die Warnzone und beträgt 2,00 m - zu harten Gegenständen 4,00 m.

Zwischen den Wettkampfflächen sollte ein Abstand von mindestens 3,00 m sein.

 

21. Wettkampfkleidung

Es gelten die Bestimmungen analog den Kampfregeln (IJF).

Blaue Judogi sind auf allen Wettkampfmaßnahmen des NWJV e.V. an Stelle eines roten Zusatzgürtels zugelassen.

 

22. Inkrafttreten

Diese überarbeitete Fassung tritt nach Beschluß durch den Vorstand zum 1.1.1995 in Kraft.

Änderungen durch den Vorstand des NWJV am 10. September 1996, am 9. September 1997 und am 3. September 1998.

Anpassung an DJB-Wettkampfordnung und Änderung durch das Präsidium zum 1.1.2000.

 

Anhang

Zu den Westdeutschen Einzelmeisterschaften qualifizieren sich

Zu den Westfalenmeisterschaften qualifizieren sich

Zu den Rheinlandmeisterschaften qualifizieren sich

Die Westdeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften der Frauen U 20 und Männer U 20 sind offen.